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MARGARETHE ODER DER BLUTENDE WALD

Am 08. November 2018 hatte ich Premiere mit der Uraufführung „Margarethe oder Der Blutende Wald“ von Dirk Raulf

Inszenierung: Martin Schulze, Ausstattung: Jan Patrick Brandt,
Musik und Sounddesign: Dirk Raulf
Mit: Chris Nonnast, Tomasso Tessitori und Dirk Raulf

Weitere Termine: 08.12., 09.12., 26.01., 27.01., 07.03., 08.03. 2019

In Dantes „Göttlicher Kommödie“ ist der blutende Wald der Wald der Selbstmörder. „Margarethe oder der Blutende Wald“ ist der Monolog einer Toten, einer Frau, die sich vor langer Zeit das Leben genommen hat. Ihre Verzweiflung, ihre Auflehnung, ihre Konfrontation richted sich gegen die Männer, die ihr Leben bestimmt und ruiniert haben: gegen ihren Vergewaltiger, ihren Vater und Bruder, ihre letzte Liebe.

„Margarethe oder Der blutende Wald“ beruht auf einer wahren Geschichte. Sie steht nicht allein für eine Verzweiflungstat, sie steht auch für eine kategorische Verweigerung, ein letztes Ich- Sagen, eine freie Entscheidung. Sie handelt von einem extremen Schritt, um den Anforderungen und dem Regelwerk einer als falsch erkannten/ empfundenen Welt nicht nur zu entkommen, sondern ihr etwas kompromisslos Anderes und Eigenes entgegenzusetzen.